Chalk

In den Klettersport eingeführt hat Chalks John Gill. Der Vater des Boulderns – bekannt für seinen Essay „The Art of Bouldering“ von 1969 – begann aus seiner Mutterdisziplin, dem Geräteturnen, die Praxis des Kalkens auch beim Klettern anzuwenden. Das Magnesiumkarbonat verhindert das Austreten von Handschweiß und verleiht Dir am Hang mehr Griff. Direkt in dert Tradition von Gill steht Alex Honnold. Der 33jährige vollbrachte 2017 das vermeintlich Unmögliche. Nur mit Chalk „gesichert“, bezwang er in vier Stunden ohne Begleiter El Capitan. Und das in knapp vier Stunden. Ohne Chalk ein Ding der Unmöglichkeit. Egal ob Du Dich mit Honnold messen willst oder ob Deine Ansprüche moderater sind: mit Chalks bist Du immer gut bedient. Bouldern ohne Magnesia ist eine Kunst für sich. Bouldern mit aber nicht weniger.

Chalk – wider den Schweiß

Magnesia (Chalk) wird eingesetzt, um beim Klettern die Finger und Handflächen trocken zu halten und ein Abrutschen zu verhindern. Allerdings gibt es auch traditionelle Klettergebiete, in denen Chalk nicht eingesetzt werden darf, wie zum Beispiel das Elbsandsteingebirge. An Kalkfelsen trägt die Verwendung von Chalk aber dazu bei, das „Speckigwerden“ von viel bekletterten Routen abzumildern.

Chalk gibt es in diversen Variationen – vom losen Magnesia Pulver über zu Blöcken gepresstes Chalk bis zum Liquid Chalk in der Flasche. In Kletterhallen ist die Verwendung von offenem Magnesia meist verboten, aufgrund der Staubentwicklung, dort kommt dann der Chalk-Ball zum Einsatz, der natürlich auch draußen verwendet werden kann. Und für die Außenverpackung gibt es unsere Chalkbags in verschiedenen Größen, Formen und Farben.