Schraubkarabiner

Schraubkarabiner sind wo's um Sicherheit gibt kaum zu schlagen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Schließverfahren (oder auch innovativen) zeichnen sich Schraubkarabiner durch ihren – gar nicht mal so überraschend – Schraubverschluss aus. Klar, das war Dir klar. Was Du aber vielleicht nicht weißt ist, dass nach europäischer Norm Schraubkarabiner mit mindestens drei Umdrehungen geschlossen werden müssen. Drei Umdrehungen, das bedeutet hier, dass es nahezu unmöglich ist, dass sich der Karabiner öffnet. Klar, es gibt nichts, was es nicht gibt. Aber diese Karabiner durch Erschütterung oder Abrieb zu öffnen wäre so hochgradig zufällig, dass es schon Schicksal wäre. Du kannst auf jeden Fall ein gutes Gefühl bei diesen Verschlüssen haben, solange Du wirklich darauf achtest, ihn fest zu verschrauben. Drei Mal geschraubt, drei Kreuze gemacht: Sicherheit ist was verdammt schönes.

Schraubkarabiner - ein Maximum an Sicherheit

Ein Schraubkarabiner gehört zur Grundausrüstung beim Klettern und ist bei Kletterern sehr beliebt. Der entscheidende Unterschied zwischen einem Schnappkarabiner und einem Schraubkarabiner ist der Verschluss: der Schraubkarabiner wird, wie der Name schon sagt, zugeschraubt. Der Verschluss sollte allerdings nie unter Spannung zugeschraubt werden, da er sich sonst verkanten und unter Umständen kaum oder gar nicht mehr geöffnet werden kann.

Auch HMS-Karabiner sind Schraubkarabiner, es gibt aber noch zahlreiche andere, die sich hauptsächlich in Form, Größe und Gewicht unterscheiden. Eingesetzt werden Schraubkarabiner zur Selbstsicherung beim Umfädeln, im Klettersteig, am Standplatz und immer dort, wo es auf ein wenig extra Sicherheit ankommt.