Express-Sets

Expresssets sind eine Erfindung aus den 70er Jahren. Im Yosemite Valley begannen Kletterer damit die traditionelle Verbindung mittels langer Bandschlinge und Karabiner zu überdenken und fertigten kurze Expresssets an, die vor allem durch ihre einfache Anbringung verblüfften. Ein wichtiger Name dabei ist Jim Erickson, der 1972 das erste Modell mit einer 23cm langen Schlinge auf den Markt brachte. Mittlerweile sind die meisten Expresssets deutlich kürzer, um die 10cm. Ihre enorm hohen Bruchwerte sorgen für Sicherheit und gleichzeitig für einen geraden Seilverlauf, auch wenn die Zwichensicherungen eher ungünstig angebracht sind. Mittlerweile sind Expresssets an vielen Klettersteigen und in Kletterhallen Standard. Es hat sich durchgesetzt, was gut ist. Davon profitierst Du.

Express-Sets kann man nie genug haben

Eines der wichtigsten Elemente beim Klettern sind Express-Sets zur Absicherung. Diese können Sie auch im preisgünstigen Vorteilspack zu 5, 6 oder 10 Express-Sets kaufen. Die Unterschiede liegen in der Art des Schnappers, der Größe, der Öffnung und dem Gewicht. Es gibt Wire-Gates Schnapper und massiven Schnapper. In Tests des DAV hat sich gezeigt, dass die Wire-Gate Schnapper bei einem Sturz weniger gefährdet sind, sich durch Druck gegen den Felsen zu öffnen und in Folge der Belastung zu brechen, daher werden diese als sicherer angesehen. Auch die Öffnung der Karabiner kann unterschiedlich groß sein – je größer diese ist, umso bequemer ist das Handling. Ein entscheidender Faktor beim Preis ist meist das Gewicht – je leichter, desto teurer.