Schlingen

Bandschlingen unterliegen der Europäischen Norm 566. Darin ist festgelegt, dass sie eine Mindestbruchlast von 22kN aufweisen müssen. Ein Äquivalent dazu wäre ein Land Rover Defender mit zwei 80kg wiegenden Insassen sowie deren Gepäck für eine zweiwöchige Klettertour durch Northumberland. Das hält eine Bandschlinge theoretisch aus, das muss sie aushalten. Bandschlingen sind vielseitige Hilfsmittel und haben fantastische Werte auf ihrer Seite. Das ist klar. Doch natürlich unterliegen auch sie dem Zahn der Zeit. Dazu ein kleiner Tipp, ziemlich random: Dyneemagewebe hat einen mehr oder weniger untrüglichen Indikator, was seinen Zustand angeht. Wird das Gewebe grau, sollte die Schlinge gewechselt werden. Ansonsten: bitte beachte unbedingt die Markierungen auf Deinen Schlingen und Schnüren. Die Hersteller heute sind transparenter als sie je waren. Davon profitieren wir alle.

Schlingen für Sicherheit am Standplatz

Schlingen jeder Art gehören zum Klettern unbedingt dazu. Die Bandschlingen sind dabei reißfest vernäht, Angaben zur Reißfestigkeit sind auf der Schlinge vermerkt.

Hauptsächlich dienen Bandschlingen zur Sicherung am Standplatz. Daneben finden sie aber noch weitere vielfältige Verwendungen, wie zum Beispiel als Zwischensicherung in Sanduhren oder beim technischen Klettern als Trittleitern. Daher finden Sie auch eine weite Bandbreite an Schlingen mit verschiedenen Funktionen, wie spezielle Standplatzschlingen, Daisy Chains und Schlingen zur Selbstsicherung.

Denken Sie auch daran, die Bandschlingen regelmäßig zu untersuchen und bei Bedarf auszutauschen, da ein Verschleiß des Materials selbst bei geringer Benutzung unvermeidbar ist.